Es gibt keinen Zweifel, dass es bei allen Apehanger Bikes darum geht, cool auszusehen. Und obwohl dieser Lenker-in-der-Luft-Stil durchaus einiges vom Fahrer abverlangt, was bei eher konventionellen Cruisern nicht der Fall ist, ist es den meisten Fahrer, die ihre Fäuste lieber auf Augenhöhe (oder höher) fliegen lassen, völlig egal. Nun hat der Motorradhersteller Victory für alle Apehanger-Freunde die neue Hard-Ball auf den Markt gebracht. Dies ist der zweite Ausflug des Unternehmens in die Welt der großen Lenker, nach der recht erfolgreichen High-Ball. Doch trotz äußerlichen Ähnlichkeiten und der Tatsache, dass beide Maschinen einen Freedom 106/6 Motor und die gleiche Sechsgang-Getriebe-Kombination teilen, gibt es nicht viele Gemeinsamkeiten. Nehmen wir die Chassis: Die High-Ball ist rund um eine Stahl-Rahmen-Vegas-Plattform gebaut, während die Hard-Ball die Aluminiumstruktur der Cross-Roads-Tourer teilt. Als Folge ist die Hard-Ball fast einen Zoll länger (65,7 Zoll), und sie hat gleichzeitig auch eine deutlich unterschiedliche Front-End-Geometrie: 29 Grad Rake und 5,6 Zoll Weg im Vergleich zu den 31,7 Grad/4,7 Zoll der High-Ball. Die Radgröße unterscheidet sich ebenfalls; die Hard-Ball hat einen 18-Zoll-Vorderreifen und 16 Zoll hinten, während an der High-Ball zwei 16-Zoll-Reifen montiert sind. Nehmen wir das Chassis: Die High-Ball ist rund um eine Stahl-Rahmen-Vegas-Plattform gebaut, während die Hard-Ball die Aluminiumstruktur der Cross-Roads-Tourer teilt. Als Folge ist die Hard-Ball fast einen Zoll länger (65,7 Zoll), und sie hat gleichzeitig auch eine deutlich unterschiedliche Front-End-Geometrie: 29 Grad Rake und 5,6 Zoll Weg im Vergleich zu den 31,7 Grad/4,7 Zoll der High-Ball. Die Radgröße unterscheidet sich ebenfalls; die Hard-Ball hat einen 18-Zoll-Vorderreifen und 16 Zoll hinten, während an der High-Ball zwei 16-Zoll-Reifen montiert sind. "Als wir mit den Cross Bikes auf den Markt kamen, hat der Erfolg der Cross Country die Cross Roads überschattet", sagte der Victory-Produktmanager Ben Lindaman. "Also dachten wir uns, dass ein "Gesinnungs"-Bike oder ein "Statement"-Bike wie die Hard-Ball eine gute Gelegenheit wäre, wieder einige Aufmerksamkeit auf die Cross-Roads-Plattform zu lenken, um so weiter Kapital aus dem Erfolg der High-Ball zu schlagen." Nachdem wir das Bike zum ersten Mal in Augenschein genommen haben, können wir mit Sicherheit sagen, dass Victory sein Ziel erreicht hat. Die Hard-Ball ist ein echter Superfiesling von Motorrad. Die Hard-Ball, die nur in mattschwarz mit roten Nadelstreifen erhältlich ist, stellt eine Art rollender Widerspruch dar. Wie sonst könnt man ein Motorrad beschreiben, das die Praktikabilität von Top-Load-Satteltaschen (mit 21-Liter-Kombispeicher), ABS-Bremsen, Plüschsitzen (für Fahrer und Beifahrer) und breiten Fußrasten mit der Ästhetik einer Achselhöhlen-in-deinem-Gesicht-Apehanger-Lenker verbindet? "Hier bei Victory sind wir alle Fahrer, und wir sind alle in dieser Kultur versunken", sagt Lindaman. "Wir gehen zu allen Shows, egal ob es sich um Sturgis, Daytona oder die Bike Nights handelt, und überall, wo wir waren, ist das der Trend, den wir gesehen haben. Wir wollen dort die Trends setzen. Victory hat die Freiheit, dorthin zu gehen, wo kein Hersteller zuvor gewesen ist. Viele Unternehmen sind konservativ und haben Angst, so etwas zu tun, also werden wir das ausnutzen." Obwohl unsere Fahrzeit während unserer kurzen Probefahrt begrenzt war, waren wir doch mit dem Freedom 106-cubic-inch-Triebwerk vertraut, und wir wurden daran erinnert, was für ein angenehmer und laufruhiger Motor das ist. Die Roll-on-Performance ist dank seiner breiten Drehmoments ausgezeichnet. Die angegebene Leistungsstärke beträgt 97 PS und 109 ft.-lb. des maximalen Drehmoments. Die High-Ball produziert 84 PS und 102 ft.-lb. Drehmoment am Hinterrad. Leider wurden unsere Erfahrungen mit diesem Getriebe bestätigt; die Gangschaltung ist ein bisschen laut und klobig. So, zurück zu diesem Lenker: Victory hat den Winkel auf unserem Testbike in der vorderen, hohen Position eingestellt, was es für die meisten Fahrer schwer macht, den Griff auf der Außenseite bei vollem Lenkeinschlag zu erreichen. Fahrtrichtungswechsel sind definitiv keine Stärke dieses Motorrads. Jedoch wirkt sich die Gabel nicht negativ auf die leichtgängige und feinfühlige Lenkung der Hard-Ball. Die Fahrqualität mit den anpassbaren Stoßdämpfern, dem Plüschsitz und der Upside-Gabel war sehr gut. "Wir wissen, dass diese Bikes nicht zu jedem gefallen werden", gesteht Lindaman. "Das ist der Trend im Moment, aber wir schauen immer in die Zukunft. Ich prophezeie nicht, dass wir beim Chopper-Lenker und den Draht-Speichen-Rädern bleiben werden, aber ich sage, dass wir uns immer auf dem neuesten Stand der Branche befinden werden." Wenn Sie gerne mit fliegenden Fäusten umherbrausen und Ihr eigenes Ding drehen, ist die 18.999 US-Dollar teure Hard-Ball genau das richtige unkonventionelle Bike für Sie. Nehmen wir das Chassis: Die High-Ball ist rund um eine Stahl-Rahmen-Vegas-Plattform gebaut, während die Hard-Ball die Aluminiumstruktur der Cross-Roads-Tourer teilt. Als Folge ist die Hard-Ball fast einen Zoll länger (65,7 Zoll), und sie hat gleichzeitig auch eine deutlich unterschiedliche Front-End-Geometrie: 29 Grad Rake und 5,6 Zoll Weg im Vergleich zu den 31,7 Grad/4,7 Zoll der High-Ball. Die Radgröße unterscheidet sich ebenfalls; die Hard-Ball hat einen 18-Zoll-Vorderreifen und 16 Zoll hinten, während an der High-Ball zwei 16-Zoll-Reifen montiert sind. "Als wir mit den Cross Bikes auf den Markt kamen, hat der Erfolg der Cross Country die Cross Roads überschattet", sagte der Victory-Produktmanager Ben Lindaman. "Also dachten wir uns, dass ein "Gesinnungs"-Bike oder ein "Statement"-Bike wie die Hard-Ball eine gute Gelegenheit wäre, wieder einige Aufmerksamkeit auf die Cross-Roads-Plattform zu lenken, um so weiter Kapital aus dem Erfolg der High-Ball zu schlagen." Nachdem wir das Bike zum ersten Mal in Augenschein genommen haben, können wir mit Sicherheit sagen, dass Victory sein Ziel erreicht hat. Die Hard-Ball ist ein echter Superfiesling von Motorrad. Die Hard-Ball, die nur in mattschwarz mit roten Nadelstreifen erhältlich ist, stellt eine Art rollender Widerspruch dar. Wie sonst könnt man ein Motorrad beschreiben, das die Praktikabilität von Top-Load-Satteltaschen (mit 21-Liter-Kombispeicher), ABS-Bremsen, Plüschsitzen (für Fahrer und Beifahrer) und breiten Fußrasten mit der Ästhetik einer Achselhöhlen-in-deinem-Gesicht-Apehanger-Lenker verbindet? "Hier bei Victory sind wir alle Fahrer, und wir sind alle in dieser Kultur versunken", sagt Lindaman. "Wir gehen zu allen Shows, egal ob es sich um Sturgis, Daytona oder die Bike Nights handelt, und überall, wo wir waren, ist das der Trend, den wir gesehen haben. Wir wollen dort die Trends setzen. Victory hat die Freiheit, dorthin zu gehen, wo kein Hersteller zuvor gewesen ist. Viele Unternehmen sind konservativ und haben Angst, so etwas zu tun, also werden wir das ausnutzen." Obwohl unsere Fahrzeit während unserer kurzen Probefahrt begrenzt war, waren wir doch mit dem Freedom 106-cubic-inch-Triebwerk vertraut, und wir wurden daran erinnert, was für ein angenehmer und laufruhiger Motor das ist. Die Roll-on-Performance ist dank seiner breiten Drehmoments ausgezeichnet. Die angegebene Leistungsstärke beträgt 97 PS und 109 ft.-lb. des maximalen Drehmoments. Die High-Ball produziert 84 PS und 102 ft.-lb. Drehmoment am Hinterrad. Leider wurden unsere Erfahrungen mit diesem Getriebe bestätigt; die Gangschaltung ist ein bisschen laut und klobig. So, zurück zu diesem Lenker: Victory hat den Winkel auf unserem Testbike in der vorderen, hohen Position eingestellt, was es für die meisten Fahrer schwer macht, den Griff auf der Außenseite bei vollem Lenkeinschlag zu erreichen. Fahrtrichtungswechsel sind definitiv keine Stärke dieses Motorrads. Jedoch wirkt sich die Gabel nicht negativ auf die leichtgängige und feinfühlige Lenkung der Hard-Ball. Die Fahrqualität mit den anpassbaren Stoßdämpfern, dem Plüschsitz und der Upside-Gabel war sehr gut. "Wir wissen, dass diese Bikes nicht zu jedem gefallen werden", gesteht Lindaman. "Das ist der Trend im Moment, aber wir schauen immer in die Zukunft. Ich prophezeie nicht, dass wir beim Chopper-Lenker und den Draht-Speichen-Rädern bleiben werden, aber ich sage, dass wir uns immer auf dem neuesten Stand der Branche befinden werden." Wenn Sie gerne mit fliegenden Fäusten umherbrausen und Ihr eigenes Ding drehen, ist die 18.999 US-Dollar teure Hard-Ball genau das richtige unkonventionelle Bike für Sie.
- There are no comments yet


